
Ein lange geplantes Projekt ist endlich Wirklichkeit geworden.Eine zuvor oft verschmierte Wand auf unserem Schulhof erstrahlt ab sofort in bunten Farben und trägt eine klare Botschaft für Gleichberechtigung und Antirassismus.
Die Ursprünge der Aktion reichen bis vor die Corona-Pandemie zurück. Die Antirassismus-AG hatte die Idee angestoßen, die Schmierereien auf dem Schulhofgelände durch ein positives Kunstprojekt zu ersetzen. Durch den Schulabgang der damaligen Mitglieder und die Einschränkungen der Pandemie geriet das Vorhaben jedoch vorübergehend ins Stocken. Schließlich übernahm die Kunstfachschaft das Projekt und knüpfte es passend an die Käthe-Tage an.
Vom Deutschunterricht der Klasse 6D zur Spraydose
Die inhaltliche Vorbereitung begann für die Klasse 6D im Deutschunterricht. In einer Doppelstunde setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Antirassismus auseinander und beschäftigten sich unter anderem mit dem Werk von Käthe Kollwitz. Über digitale Tools (Padlet) sammelten sie Begriffe, Werte und Farbassoziationen. Ausgehend von der Frage, welche Botschaft sie auf der Wand sehen möchten, um für Toleranz und Gleichberechtigung einzustehen, entwarf die Lerngruppe eigene Skizzen.
Diese Ideen dienten als Grundlage für den professionellen Grafikkünstler Damian. Er führte die Gedanken der Sechstklässler zu einem Gesamtkonzept zusammen, das von der Klasse begeistert abgesegnet wurde.
Gemeinsame Umsetzung an den Käthe-Tagen
Im Rahmen der Käthe-Tage schafften die Sechstklässler schließlich den Sprung vom Papier direkt an die Wand. Zur Vorbereitung sprayte der Künstler Damian die Outlines und Konturen des Motivs vor, die der Klasse als Orientierung dienten. Bevor es an die große Wandbild ging, sammelte die 6d auf einer separaten Übungsplane eigene Erfahrungen im Umgang mit den Spraydosen. Anschließend füllten sie Schritt für Schritt das Wandbild mit leuchtenden Farben und lebendiger Kreativität.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Schulhof ist nicht nur um ein Vielfaches bunter und fröhlicher geworden, sondern trägt nun ein sichtbar von der Klasse 7d gestaltetes Zeichen für ein respektvolles Miteinander.




