
Liebe Schulgemeinschaft,
der erste Aktionstag des KKG steht an und er steht im Namen unseres Nepalprojekts. Wie bereits im diesjährigen Brief der Schulleitung zu Beginn des Schuljahres erwähnt, mussten wir im September bereits akute Hilfe für unsere Kinder dort leisten. Vielen Dank nochmal an alle, die sich engagiert haben.
Für die Kinder in dem vom Käthe unterstützten Kinderhaus in Kangjim macht unsere Unterstützung sowohl jetzt als auch langfristig einen Unterschied! Zwar scheint dies in Zeiten einer Katastrophe als nebensächlich, aber im Gegensatz zu vielen anderen haben die 13 Kinder hierdurch im Heim einen Ort, an dem sie Alltag erfahren. Sie haben ein sicheres Zuhause und ein paar Stunden am Tag privaten Unterricht in den Räumen des Kinderheims. Alle staatlichen Schulen der Region sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Manche der Kinder haben ein oder beide Elternteile verloren und sind in der Gemeinschaft erstmal gut aufgehoben.
Die Übermittlung von Geldern und die Lieferung von Hilfsgütern, wie Lebensmitteln, Benzin für Generatoren oder Medikamenten, ist für private Vereine wie unseren momentan nicht einfach, da das Militär alle offiziellen Flüge in die betroffene Region kontrolliert. Auch hier finden Helikopterflüge mit Hilfslieferungen in die Region statt, wie viel hiervon jedoch in Kangjim ankommt, ist nicht zu überblicken. Nichtsdestotrotz konnten wir zur großen Erleichterung einmalig, auch mit den Spenden des KKG und dem persönlichen Einsatz einer Pilotin, sowohl Lebensmittel als auch Benzin für einen Stromgenerator per Helikopter nach Kangjim senden. Teilweise werden mit der Soforthilfe durch den Nepal Aid e.V.. Außerdem werden lokale medizinische Einrichtungen unterstützt.
Die Kinder und unser Heimleiter Dawa haben sich sehr über jegliche Hilfe und Anteilnahme gefreut und große Dankbarkeit ausgedrückt.
‘Many many thanks to all families of Nepal Aid
from Children’s Home and from my heart.’ Dawa
Informationen zum Titelbild: Die Männer des Dorfes suchen mögliche Wege zu den nächstgelegenen größeren Orten, wo vorher die Straße war.
