
Am 27.01.2026 nahmen Schüler*innen des 10. Jahrgangs des KKG, neben Schüler*innen anderer Schulen in Dortmund, zusammen an dem Gedenktag im Wasserturm teil. Der Gedenktag erinnert an den 27. Januar 1945, den Tag, an dem das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit wurde. Er erinnert an all die Opfer, die unter dem Holocaust litten und starben. Anlässlich dieses Gedenktages schrieben die Schüler*innen der 10. Stufe im Rahmen des Geschichtsunterrichts Reden. Die besten Beiträge wurden von den Mitschüler*innen ausgewählt und wurden bei der Veranstaltung im Wasserturm vor den anderen Teilnehmenden vorgetragen. Den Einstieg machte das Stadtgymnasium. Das Anna-Zielken-Berufskolleg trug einen Dialog einer Mutter und deren Tochter vor, welche im Vernichtungslager Auschwitz um ihr Leben bangten. Schüler*innen der 10a und 10b vertraten unsere Schule und erzählten unter anderem in ihren Beiträgen von den Lebensgeschichten jüdischer Kinder aus Dortmund, welche deportiert und ermordet wurden. Eine Schülerin der 10a hatte eine wunderbare Geste zum Erinnern, Gedenken und Ehren der Opfer – insbesondere für die Kinderopfer – vorbereitet. Es wurden Murmeln an die Teilnehmenden verteilt. Die vielen Murmeln waren ein Zeichen für die vielen einzelnen Opfer, ein Zeichen für die fehlende Kindheit und stellten eine Möglichkeit für jeden einzelnen Teilnehmenden des Gedenktages dar, persönlich Respekt zu zeigen und ein Versprechen abzugeben, alles daran zu setzen, dass so etwas wie der Holocaust nicht mal im Ansatz wiederholt wird. Die Murmeln wurden am Ende der Veranstaltung von jedem Teilnehmer und von jeder Teilnehmerin einzeln in eine Glasschüssel gegeben. Die emotionalen Reden und die mitgebrachten Blumen verstärkten die Andacht der Menschen, die an dem Gedenktag Anteilnahme zeigten, und festigten erneut den wichtigen Standpunkt und die Aussage: „Die Erinnerung darf nicht enden.“



